Herzlich willkommen 

in der Textwerkstatt

worte.und.mehr!


Schreiben, texten, dichten, reden, staunen, kritzeln, träumen, experimentieren.
Du bist eingeladen, deine Stärken, Talente, neuen Wege zu erkunden. 
 Ich biete: 
Über 20 Jahre Erfahrung im Coaching.
Über 40 Jahre Erfahrung im journalistischen Schreiben.
Über 20 Jahre Erfahrung in Achtsamkeit.
Zehn Buchpublikationen.
Immer Interesse am Gegenüber.

Schau dich hier gern um. Vielleicht findest du die Gruppe, zu der du dich gesellen möchtest
oder das Thema eines Workshops, das dich anspricht
oder Übungen zum Warmschreiben
oder das Buch zum Selbststudium.



„Worte sind wild, frei, unverantwortlich und nicht zu lehren. Natürlich kann man sie einfangen, einsortieren und sie in alphabetischer Reihenfolge in Wörterbücher stecken. Aber dort leben sie nicht.“  

Virginia Woolf



Ein Ziel und viele Wege ...


Du hast das Material. 
Gemeinsam gestalten wir daraus deinen Text, deine Arbeit, dein Buch.


  • individuell 
  • authentisch
  • wahrhaftig
  • heiter
  • ernst

 


 










Es gibt viele Wege zu einem guten Text. Gemeinsam finden wir deinen, indem wir 


  • fremde Texte lesen
  • Themen suchen und finden
  • Impulse aufgreifen
  • Erinnerungen wahrnehmen
  • neue Stile erkunden




,


Ich weiß, wie texten funktioniert. 
Lass dich inspirieren durch



  • überraschende Impulse
  • kreative Vorschläge
  • gutes Handwerkszeug
  • klugreVorbilder 
  • reizvolle Experimente




Wenn du an dein Ziel glaubst, kannst du Großes erreichen und viel entdecken


  • den eigenen Stil
  • eigenständige Aussagen
  • fundierte Überlegungen
  • den ansprechenden Erzählton
  • das adäquate Textgenre


Drüber reden. Damit Texte schreiben, Übungen probieren. Neugierig weiterblättern. 
Gern ein kostenloses 
Besprechungsexemplar anfordern.

 [email protected]

Paperback  € 12,- 
E-book        €  9,49 


Gut und kurz: So will ich schreiben 






Leseprobe 

Inhalt

  | Vorwort Fragen, Fühlen, Schreiben Prägnanz, Verdichtung, Charme Wo finden wir Themen? Wie finden wir Themen? Sprechweise, Kunst, Wirkung Genre, Text, Leseabenteuer Anagramm Anekdote Aphorismus Blog, Tweet, SMS & Co Episode Erinnerung Fabel Groteske Impression Kalendergeschichte Kürzestgeschichte Miniatur / Momentaufnahme / Skizze / Fragment Nature Writing Parabel und Gleichnis Reflexion Tagebuchaufzeichnung Traumaufzeichnung Witz 

Tonart, Ausdruck, Gefühlslage Stil, Duktus, Erfahrungen Regeln, Ordnung, Sicherheit Tipps, Anregungen, Hinweise Autoren und Autorinnen 

  

 

Der Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit.

 Platon

  


Vorwort

Lieben Sie die kurzen Texte? 

Dann werden Sie dieses Buch mit Freude lesen. 

Mögen oder möchten Sie gar Kurzprosa schreiben? Dann ist dieses Handbuch ein Muss. Hiermit öffnet Eleonore Wittke uns die Augen für die Wunderwelt der kurzen Prosaform und bringt uns zum Staunen. Bewundernswert, wie klug, ansprechend und vielseitig die Autorin ihren Ratgeber aufgebaut hat.

Eine erstaunliche Vielfalt an kurzen Textformen wird hier präsentiert und belegt, wie reizvoll und beliebt die Kurzprosa zu allen Zeiten war und bis heute lesenswert geblieben ist. 

Lieben Sie die kurze Prosa? 

Das vorliegende Handbuch wird Sie gewissenhaft führen und verführen, diese Kostbarkeiten der Literatur intensiver kennenzulernen. Viele Beispiele aus der klassischen und der zeitgenössischen Literatur tragen zum Leseerlebnis und zum eigenen Schreiberlebnis bei. Zahlreiche weitere Beispiele aus den eigenen Schreibwerkstätten von Eleonore Wittke sowie ideenreiche kreative Schreib-übungen geben fundierte Anregungen, wie aus der Ideensaat tatsächlich auch Texte werden und wachsen, wie Themen zu kurzen, überzeugenden Formen finden. Ob am häuslichen Schreibtisch oder in einer Schreibgruppe, dieser Ratgeber mit vielen hilfreichen Tipps sollte stets in Griffweite liegen und in der Schreibszene die Runde machen. 

Lieben Sie Kurzprosa?

Nach der erfrischenden Arbeit mit diesem Schreibratgeber werden Sie die Kostbarkeit der Kurzprosa als Lesende und als Schreibende noch mehr zu schätzen wissen.                                                                 

  Imre Török 

 

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Imre Törok ist Autor zahlreicher Romane, Publizist, ehemaliger Bundesvorsitzender des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), jetzt Ehrenvorsitzender des VS-Landesverbandes Baden-Württemberg, Mitglied des P.E.N., hier und da scherzhaft auch „SchriftEntsteller“ oder „ungarer Deutscher“ genannt. www.imre-toeroek.de

Imre Török verdanke ich viele wertvolle Impulse für mein Kreatives Schreiben und für die Leitung von Schreibwerkstätten.


 

Fragen, Fühlen, Schreiben


Sicherlich schreiben Sie selbst und suchen nach neuen Impulsen. 

In meinen Schreibwerkstätten experimentieren wir mit vielen Ausdrucksmöglichkeiten und entdecken im eigenen Tun unendliche Weiten. Fast ausschließlich entstehen kurze, knappe, prägnante Texte – Kurzprosa.  

In diesem Leitfaden stelle ich die Kurzprosa als eigenständiges Genre neben Prosa (Kurzgeschichten, Romane, Essays etc.) vor und lade dazu ein, verschiedene Pfade zu kreativen Texten zu beschreiten.

Kaum jemand schreibt in der ersten Fassung druckreif oder auch nur vorzeigbar. Und genau dazu möchte ich ermuntern: draufloszuschreiben ohne Wenn und Aber, gern auch ohne Punkt und Komma, und damit allen Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen. Kreatives Schreiben / Creative Writing bedeutet, wir brauchen anfangs keine Rücksicht auf Regeln des Ausdrucks oder der Grammatik zu nehmen. Kreativ und intuitiv lassen wir unseren Emotionen und unserer Intuition freien Lauf. 

Manchen reicht dieser Ansatz zu texten vollkommen aus, um ihrem Schreibvergnügen zu folgen.

Andere stellen sich mit Freude der Anstrengung, kritisch und respektvoll an die Texte heranzugehen, um sie einer kleinen (in der Gruppe) oder größeren Öffentlichkeit (in einem Buch oder bei einer Lesung) vorzustellen. Das Bearbeiten ist ein eigenständiger Bereich des Schreibens. 

Viele suchen nach einem literarischen Rahmen. Dazu bieten sich die entsprechenden Genres an und es entstehen gelungene Impressionen, Skizzen oder Anekdoten. So verleihen wir den spontan verfassten Texten Gestalt und Struktur. Den adäquaten Tonfall, die passende Stimmung, dazu gehören Kenntnisse und Praxis. 

Ich plädiere für größtmögliche Freiheit beim Schreiben und intensive, kritische Bearbeitung in Sachen Form und Inhalt. 

Für jedes Genre der Kurzprosa stelle ich Beispiele aus der Literatur vor. Texte aus meinen Seminaren belegen, dass auch Laien zu bemerkenswerter Qualität gelangen. 

Fühlen Sie sich ermuntert, es ihnen nachzutun. 

Bitte betrachten Sie beide Angebote als Anregungen. In jedem Fall möchte ich Sie auffordern, möglichst unbefangen in die Praxis des kreativen Schreibens von Kurzprosa einzutauchen. 

Ich verwende in diesem Buch abwechselnd genderentsprechende Schreibweisen und das generische Maskulinum. 
 

Prägnanz, Verdichtung, Charme

Kurztexte – Literature en miniature – haben ihren ganz eigenen Reiz, ihren ganz eigenen Stellenwert, ihren ganz eigenen Charme. Vielleicht könnte man sie in der Leerstelle zwischen Gedicht und erzählender Prosa ansiedeln, dort, wo reflektiert, empfunden, erlebt, erfahren, aber nicht ausführlich verhandelt wird. Nicht Spannungsbogen, Handlungsstrang, epische Breite, Rückblende, Dramatik sind hier gefragt, sondern Kürze und Prägnanz. Mal knackig und kantig, mal leicht und locker kann Kurzprosa tiefe Reflexionen vermitteln. Umfangreiche Informationen werden vorenthalten, deswegen muss in dem Wenigen genug Bedeutung stecken, um den Text lesenswert zu machen.

Verdichtet sind diese Texte, doch nicht in Gedichtform, sondern in literarisch bestimmbaren Gattungen wie Anekdoten oder Kürzestgeschichten.

Knackig, kantig, kurz

Kurztexte sind so etwas wie light in der Literatur, aber keineswegs eine moderne Erfindung. De Montaigne (1533-1592) schrieb „Essais“ (zu Deutsch: Versuche). Sie sind wunderbare Beispiele für Kürzesttexte, minimalistisch bisweilen, also knapp und damit würzig. 

Lichtenberg (1742-1799) nannte seine Aufzeichnungen Sudelbücher und begann: 

„Die Kaufleute haben ihr Waste book (Sudelbuch, Klitterbuch glaube ich im Deutschen), darin tragen sie von Tag zu Tag alles ein was sie verkaufen und kaufen, alles durch einander ohne Ordnung, aus diesem wird es in das Journal getragen, wo alles mehr systematisch steht, und endlich kommt es in den Leidger at double entrance nach der italienischen Art buchzuhalten. In diesem wird mit jedem Mann besonders abgerechnet und zwar erst als Debitor und dann als Creditor gegenüber. Dieses verdient von den Gelehrten nachgeahmt zu werden. Erst ein Buch worin ich alles einschreibe, so wie ich es sehe oder wie es mir meine Gedanken eingeben, alsdann kann dieses wieder in ein anderes getragen werden, wo die Materien mehr abgesondert und geordnet sind, und der Leidger könnte dann die Verbindung und die daraus fließende Erläuterung der Sache in einem ordentlichen Ausdruck enthalten.“

Im weiteren Verlauf verweise ich auf andere Autoren, deren Kurzprosa bei genauerem Hinsehen meistens einer bestimmten literarischen Gattung zuzuordnen ist. Der Reiz liegt darin, dass die jeweiligen Merkmale in sehr prägnanter Form erscheinen. Wer eine Anekdote erzählt, kann sich nicht seitenlang über einen Charakter auslassen, wer sich für ein Fragment entscheidet, darf beim Bruchstückartigen bleiben. 

Es ist nicht alles kurze Literatur, aber Literatur kann in vielen Kurzformen auftauchen, so etwa heutzutage in Blogs oder Tweets.

Sophie Calle (*1953) ist eine begnadete Kurzprosa-Autorin, die die Leser mit ganz wenigen Worten in ihre Gedankenwelt zieht. 

Fernando Pessoa (1888-1935) hat mit seinem Werk „Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernando Soares“ eine umfassende Sammlung kurzer, scheinbar unzusammenhängender Texte vorgelegt. 

Umberto Eco (1932-2016) verfasste „Streichholzbriefe“, die Kolumnen im Nachrichtenmagazin „L’Espresso“ wurden. Mit der Hand geschrieben fanden seine Miniaturen, Gedankensplitter, auf der Innenseite von Zündholzbriefen Platz. 

Jede/r Autor/in hat eine eigene Ausprägung. Wenn Inhalt und Form passgenau stimmen: wunderbar. Selbstverständlich gibt es auch glänzend verfasste Mischformen. Dann entstehen anekdotische Tagebucheintragungen oder groteske Skizzen. 

Moritz Rinke (*1967) nennt seine Texte „Erinnerungen an die Gegenwart“. Auch eine Möglichkeit. 

Benjamin von Stuckrad-Barre (*1975) unternimmt gar nicht den Versuch einer Kategorisierung seiner Texte. In seinem Buch „Deutschland“ nennt er sie „Stichproben“ seines Großprojektes, das er als elftausendseitige Arbeit angedacht hatte. 

Peter Handke (*1942), einem Meister der Kurzprosa, genügt manchmal sogar ein Halbsatz. 

Heiner Feldhoff (*1945) beweist in seinen „Kürzestgeschichten“ einen scharfen Blick auf kleine Situationen. 

In Kurzprosa werden Dinge, Raum, Zeit und Personen beschrieben, wobei niemals ein vollständiges Bild entsteht. Vielmehr entwirft der Autor / die Autorin eine Skizze, eine Andeutung, einen Hinweis, den wir beim Lesen ganzheitlich empfinden. Die Lückenhaftigkeit soll gerade als Impuls für unsere, der Leser/innen, Fantasie wirken. 

 

Fragen, Fühlen, Schreiben

  

Sicherlich schreiben Sie selbst und suchen nach neuen Impulsen. 

In meinen Schreibwerkstätten experimentieren wir mit vielen Ausdrucksmöglichkeiten und entdecken im eigenen Tun unendliche Weiten. 

Fast ausschließlich entstehen kurze, knappe, prägnante Texte – Kurzprosa.  

In meinem Buch  stelle ich die Kurzprosa als eigenständiges Genre vor und lade dazu ein, verschiedene Pfade zu kreativen Texten zu beschreiten.

Viele suchen nach einem literarischen Rahmen. Dazu bieten sich die entsprechenden Genres an und es entstehen gelungene Impressionen, Skizzen oder Anekdoten. So verleihen wir den spontan verfassten Texten Gestalt und Struktur. Den adäquaten Tonfall, die passende Stimmung und den geeigneten Ausdruck zu finden, dazu gehören Kenntnisse und Praxis. 

 


 



 

 

Wo finden wir Themen?

Wie finden wir Themen?

Welches Genres passt zu meinen Ideen?

Wie finde ich die adäquate Sprechweise?
                           

 

Kreatives Schreiben geht fast wie von selbst. 

Wie klingt mein Tonfall?